Vorteile und Nachteile vom Virtual Private Network (VPN)

Vorteile und Nachteile vom Virtual Private Network VPN 950x400 - Vorteile und Nachteile vom Virtual Private Network (VPN)

Virtuelle Private Netzwerke, sogenannte VPNs, haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Menschen möchten anonym surfen, ohne sich tiefer in die Hacking-Materie einlesen zu müssen. Das ist völlig verständlich und auch sinnvoll, denn mit der wachsenden Zahl an Internetusern weltweit wächst auch die Zahl von Spionageattacken und Cyberkriminalität. Längst vergangen sind die Tage, in denen man eine schlecht übersetzte E-Mail von einem nigerianischen Prinzen erhielt, die nach der Kontonummer verlangte. Das Internet ist noch unübersichtlicher und wilder geworden, deswegen kann sich die Anschaffung eines VPNs durchaus lohnen. Was sind also die Vor- und Nachteile eines VPNs?

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Vorteile des VPNs

Das Virtuelle Private Netzwerk ist in der Regel eine günstige Methode, um sich anonym im Netz zu bewegen. Man ist vor Spionage und Hackerangriffen weitgehend geschützt. Man kann seinen Standort ändern und somit auf Inhalte zugreifen, die in der EU nicht verfügbar sind, beispielsweise diverse Netflixproduktionen, die exklusiv in den USA abgerufen werden können.

Vor allem für Menschen, die in öffentlichen Räumen arbeiten und ihre sensiblen Daten auf dem Computer abgespeichert haben, ist ein VPN eine sehr sinnvolle Investition, mit der sich die IP-Adresse mühelos verbergen lässt. Aber gibt es auch Nachteile?

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Die Nachteile von VPN

Manche VPN-Anbieter erheben Logfiles, die ein Protokoll Ihrer Internetaktivität darstellen. Suchen Sie sich deshalb lieber einen Anbieter, der diese Files ausdrücklich nicht erstellt. Einige Geräte können zudem noch kein VPN einrichten, wie etwa Fire TV oder Apple TV. Aber das sind weniger Nachteile als noch zu behebende Versäumnisse.

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Fazit

Ein VPN lohnt sich in jedem Fall, wenn Sie Wert auf mehr Privatsphäre im Internet legen.

IP Adressen lokalisieren

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Herkömmliche IP-Adressen lassen sich mit ein bisschen Aufwand lokalisieren, allerdings nur begrenzt. Beruhigend ist die Tatsache, dass man einen Menschen nicht anhand seiner IP-Adresse physisch verfolgen kann, denn Smartphones, die die meisten Menschen durchaus zu einem Großteil ihrer Zeit an ihrem Körper tragen, ändern ihre IP-Adresse regelmäßig und sind deshalb sehr schwierig zu orten. Allerdings lohnt es sich manchmal, IP-Adressen zurückzuverfolgen.

Folgendes Szenario eignet sich beispielsweise dafür: Man erhält die E-Mail, dass sich jemand mit einem fremden Gerät versucht hat, in ein Konto von zum Beispiel Amazon oder Yahoo einzuloggen.  Von diesem Gerät kann man die IP-Adresse in Erfahrung bringen, um zu prüfen, ob man das aus Versehen selbst war, etwa mit dem eigenen Smartphone, oder ob jemand anderes versucht hat, sich einzuloggen.

Wie man eine IP-Adresse lokalisiert

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Wenigstens ansatzweise lassen sich IP-Adressen lokalisieren. Dafür geht man beispielsweise auf die Webseite utrace.de und gibt dort die eigene IP-Adresse ein. Dies wird allerdings nur dazu führen, dass sie den Standort des Servers sehen, über den Ihre IP-Adresse läuft. Die Suche wird Sie lediglich in die Region und bestenfalls in das Land führen, in dem der Server der jeweiligen IP-Adresse steht.

Im Falle des Beispiels mit dem Login eines fremden Gerätes in eines Ihrer Konten können Sie so erfahren, ob beispielsweise ein Hacker aus Russland oder den USA diesen Versuch gestartet hat. Auch Internetshops lassen sich damit wenigstens ansatzweise lokalisieren. Ein Shop, der mit niedrigsten Preisen argumentiert und sich als inländisch ausgibt, aber über einen Server in Kambodscha läuft, können Sie getrost als Fake einordnen.

Warum Internet-User trotzdem lokalisiert werden können

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Wenn sich jemand aber beispielsweise durch Hate Speech oder Betrug schuldig macht, kann eine gerichtliche Anordnung an den Internetprovider, der den Server des Beschuldigten führt, eine genaue Ermittlung zur Folge haben. Anbieter wie 1&1 oder O2 können dann einsehen, welcher Nutzer sich hinter der Tat verbirgt. Privatpersonen ist diese Option nicht gegeben.

Private IP-Adressen

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Private IP-Adressen erweitern das Spektrum der IP-Adressen um eine weitere Komponente. Sie werden nur vom lokalen Netzwerk geroutet, können also nicht im World Wide Web erkannt werden. Diese Adressen werden von Netzwerkgeräten wie Routern bereitgestellt, die eine Netzwerkadressenübersetzung (NAT) anbieten.

Warum gibt es private Netzwerke?

Private IP Adressen 3 - Private IP-Adressen

Historisch gesehen war der Grund der Einführung von privaten IP-Adressen, dass die IPv4 Adressen numerisch nicht mehr ausreichten, um jeden User mit einer herkömmlichen IP-Adresse zu versorgen. Da die IPv4 Adressen 32-stellig sind, gibt es nur eine Gesamtzahl von knapp 4,3 Milliarden Adressen. Diese wird jedoch bereits überstiegen, da es doppelt so viele Menschen gibt, die zum Teil auch mehrere Adressen auf einmal beanspruchen. Bevor die 128-stellige IPv6 entwickelt wurde, griff man zu einer Übergangslösung, nämlich der Schaffung von privaten IP-Adressen. Diese funktionieren am besten im internen Netzwerk.

Vor- und Nachteile der privaten Adresse

Private IP Adressen 2 - Private IP-Adressen

Man kann aus dem öffentlichen Netz keine private IP-Adresse direkt erreichen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Gegen Hackerangriffe ist man mit dieser Vorsichtsmaßnahme bestens gerüstet. Deshalb ist die Nutzung solcher Adressen sinnvoll, wenn man sich in einem internen Raum befindet. Beispielsweise ist die Nutzung privater IP-Adressen in geschlossenen Instituten wie an der Universität sinnvoll. Allerdings können trotzdem noch Internetwürmer und auch Viren beispielsweise über E-Mails weitergeleitet werden. Es ist daher empfehlenswert, trotz privater IP-Adresse eine Firewall zu aktivieren und ein aktualisiertes Anti-Virenprogramm zu installieren.

Private IP-Adressen – Eine (sub-)optimale Lösung?

Private IP Adressen 1 - Private IP-Adressen

Unserer Meinung nach reicht es, sich einen zuverlässigen VPN-Klienten zuzulegen und auch die Firewall und das Anti-Virenprogramm einzuschalten. So surft man weitgehend anonym und ist gefeit gegen Überwachungsversuche und schädigende Daten. Die private IP-Adresse lässt sich nicht so einfach zurückverfolgen wie eine normale. Eine IP-Adresse zu lokalisieren, funktioniert ganz einfach, eine private jedoch ist nur mit großer Hacking-Erfahrung auffindbar. Das hat aber auch seinen Preis: Datenpakete können im World Wide Web nicht so einfach ausgetauscht werden.

Deshalb empfehlen wir eher die Trinität aus VPN-Klienten, Anti-Virusprogramm und Firewall, um möglichst anonym im Netz zu surfen. Ebenso gibt es Möglichkeiten, die IP-Adresse zu manipulieren, um etwaige Spione abzuschütteln – in den meisten Fällen, wenn man einfach nur seine Privatsphäre im Internet wahren möchte, reicht jedoch die oben genannte Mischung aus.

Was ist eine IP-Adresse?

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Unsere Welt befindet sich in einem technologischen Wandel. Zunehmend wird digitalisiert. Es gibt kaum noch Städte oder ein Dörfer, in denen die Menschen nicht mit Internet versorgt sind.

Während Taschencomputer in Form von Smartphones gerade noch die letzten Regionen der Welt für sich erobern und den Menschen dort ein Kompendium an neuen Möglichkeiten zur Arbeit, Vernetzung und Unterhaltung bieten, erfindet der Westen zurzeit mit neusten Technologien seine Welt ein bisschen neu: Autonomes Fahren, Smarthome-Geräte, die uns per Internet unterstützen, KI-Systeme, die unseren Alltag revolutionieren – das sind die Ergänzungen zu unserem eh schon riesigen Vorrat an Computern, Smartphones und WLAN-Verbindungen.

Deshalb halten wir es für wichtig, das Grundwissen über diese vernetzte Welt ein wenig zu erläutern. Das Internet sollte als ein neuer Lebensraum begriffen werden, in dem wir uns bewegen wie in einer riesigen, zweiten Welt. In dieser Welt haben wir alle eine Adresse, und zwar die IP-Adresse. Doch die wenigsten Menschen können sich darunter etwas vorstellen. Deshalb möchten wir das Phänomen der IP-Adresse erläutern und Ihnen zeigen, was diese Adresse genau bedeutet, was sie ausmacht und wie man sie für sich nutzen kann.

Die IP-Adresse: Eine Definition

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Das Internet muss man sich als einen Torbogen vorstellen. Er besteht nur, weil alle seine Teile aufeinander aufbauen und sich gegenseitig stützen. Und die kleinsten Teile sind einzelne Computernetze, die den Traffic erhöhen, Down- und Uploads starten und die verschiedenen Adressen natürlich frequentieren.

Google beispielsweise ist nur deswegen so mächtig, weil täglich Abermillionen Suchanfragen über diese Anwendung laufen. Gäbe es diesen Traffic nicht, wäre Google vermutlich ein kleines Lexikon geblieben, das sich auf lange Sicht nicht gegen Brockhaus hätte durchsetzen können. Doch dem ist natürlich nicht so. Alle Computernetze haben eine Adresse, anhand der man sie zurückverfolgen kann. Das liegt daran, dass das Internet ein internes Protokoll führt – das Internetprotokoll (IP).

Jedes mit dem Internet verbundene Gerät wird adressiert und somit erreichbar gemacht. Die sich daraus ergebende IP-Adresse ist eine Zahlenkombination. Derzeit werden noch 32-stellige Zahlen verwendet, die als IPv4 bezeichnet werden. Da diese aber mittlerweile knapp sind und der stetig wachsenden Zahl von Usern nicht begegnen können, wird nun eine 128-stellige Zahl genutzt, die IPv6.

Eine Adresse für viele, viele Adressen für einen

Was ist eine IP Adresse 1 - Was ist eine IP-Adresse?

Die Adressen funktionieren ähnlich wie physische Hausadressen. Eine Gruppe von Computern kann die gleiche IP-Adresse nutzen, während gleichzeitig auch ein einzelner Computer viele IP-Adressen auf einmal nutzen kann. Die IP-Adresse bezieht sich dabei immer auf den Server, nicht aber auf den Computer selbst, über den die Aktivitäten ausgeführt werden. All Aktivitäten können trotzdem getrackt werden. Will man anonym surfen oder herausfinden, woher eine fremde IP-Adresse kommt, ist das Grundwissen über IP-Adressen enorm wichtig.